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aqu0rt

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Charakter der Figur
Name: Eneldoria
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BeitragThema: Buch    Mo Aug 01, 2011 4:39 pm

Ich habe vor ein Buch aus der sicht eines Mädchens zu schreiben das mit Freunden Orks bekämpfen und das erste Königreich vor den ungeheuern schützt. Ich werde in diesem Buch die Magie genauer erklären und die Einzigartige Landschaft beschreiben. Ein einmaliges Abenteuer in Esphara nevâ wie es nur im Spiel geschehen könnte!
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aqu0rt

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BeitragThema: Einleitung   Fr Aug 05, 2011 4:39 pm

Hier die Einleitung 1 Alendiris, erstes Königreich
im Winter des 643isten Sonnenzyklus

Es war kalt und Schneeflocken fielen vom Himmel als ich in die frisch verschneiten Baumwipfel blickte und es fröstelte mich. Ich stapfte durch den Schnee zwischen den grossen Buchen und Tannen hindurch bis sich der Wald auflöste und ich auf eine Weite Wiese trat. Ich stand auf einer grossen Hügelkuppe und blickte auf mein frisch verschneites Heimatdorf hinunter. Ich dachte an das warme Wohnzimmer das mich dort erwartete, den vertrauten Geruch von Thymian. Ich beschleunigte meine Schritte und stapfte den Hügel hinunter. Hinter mir hörte ich einen Fuchs vorbeihuschen der ängstlich in seinem Bau verschwand. Ich lief weiter während die Müdigkeit von mir Besitz ergriff und mich verlangsamte. Es wurde kalt und ich musste mich anstrengen um mich nicht gleich hinzulegen und einzuschlafen. Ich hatte eine zwei Tägige Wanderung in den Wald unternommen um Wölfen, Hirschen und anderen schönen Tieren zu begegnen. Endlich hatte ich den Fuss des Hügels erreicht und befand mich nun am Rande der Stadt.
Zehn Minuten später bog ich in die Ahornstrasse ein und lief geradewegs zur Nummer dreizehn. Ich öffnete die Haustüre – respektive ich versuchte es, aber es war abgeschlossen. Natürlich zu dieser Tageszeit! Ich klopfte an währenddessen die Dunkelheit langsam über das Dorf fiel. Niemand öffnete. Ich klopfte noch einmal, diesmal lauter.
Ich wartete während die Sonne vollends hinter den Gipfeln des Elangebirges gesunken war. Man nannte dieses Gebirge so, weil die Goldspitze, der Höchste der Berge im Elangebirge beim Sonnenaufgang in ein leuchtendes Orange getaucht wurde und die Gletscher dieses Licht auf das Silberhorn und den Eisenberg widerspiegelten und das Gebirge in ein Buntes Gelb – Rot Farbenspiel tauchten. Die Tonspitze ragte meist über das Wolkendach hinaus und die Spitze war deshalb nur bei schönem Wetter zu sehen. Wie schon die Namen der drei Berge voraussagen – die jeweiligen Erze waren in den entsprechenden Bergen häufig anzutreffen und deshalb wurden die Berge auch mit grossen Minen ausgestattet. Unter den Bergen waren dichte Tannenwälder gewachsen und Bäche die in Wasserfällen durch die hohem Felsen des Elangebirges hinunterstürzten und in verschiedenen kleinen Bächen durch die Wälder liefen bis sie im Erlenwasser mündeten. Der Erlenwasser war ein Fluss der von oben durch das Tal verlief und mitten durch das Dorf floss. Der Erlenwasser wurde vom Dorf oft benutzt zum Beispiel von Mühlen, Sägen und anderen Geschäften die aus den Fluten des Flusses Energie gewinnen wollten. Weiter unten am Fluss war ein grosses Äquadukt gebaut worden das das Wasser in verschiedene kleine Bäche unterteilte welche zum bewässern der Weizenfeldern diente. Weiter unten Mündeten alle Bäche in einem Sumpf auf dem Unmengen von Reis angepflanzt wurden. Das Reis war ein Markenzeichen für mein Dorf (das übrigens Alendiris hiess) denn es kam auch auf dem Wappen vor. Das Wappen zeigte zwei grosse Reissträucher auf gelbem Grund. Alendiris Wurde in verschiedenen vierteln unterteilt. Es gab den Bauern Viertel, in dem die Bauern auf ihrem Hof wohnten, denen eine gewisse Fläche zugeteilt wurde auf der sie ihr Vieh weiden lassen konnten. Bauernhöfe waren in Alendiris nicht sehr gross und nobel gebaut und das Haus wurde gut ersichtlich vom Stall und dem Klo getrennt, das war schon immer eine Tradition in Alendiris. Dann gab es den Farm Viertel. Im Farm Viertel waren nur kleine Vorratskammern gebaut worden und Werkzeugsschuppen, ansonsten bestand der Farm Viertel aus Reis und Weizenfeldern. Ausserdem gab es den Wohn Viertel in dem Farmer und Kaufleute wohnten und auch kleine Gärten anpflanzten. Es gab grössere und kleinere Häuser oder gar zwei Familien Häuser. Die Häuser in Alendiris wurden immer nach dem gleichen Stil gebaut: unten befand sich der Keller und Vorratsraum der unter der Erde lag. Im Erdgeschoss befanden sich meist das Wohnzimmer und die Arbeitszimmer wie Büro, Wäschekammer und Küche. Im Obergeschoss waren Schlafzimmer und sonstige Abstellkammer. In grossen Häusern gab es in diesem Teil auch noch Unterhaltungszimmer oder ein Persönliches Zimmer. In den Häusern lebte eigentlich immer die ganze Familie von Grosseltern bis zu Kleinkindern. Die Kinder wohnten so lange da bis kein Platz mehr vorhanden war, dann wurde die Älteste Tochter des Hausherrn (Der Vater in Mannesalter, das heisst um de 30 Zyklen) ausgestossen. Auch dies war Brauch in Alendiris. Die verstossene war meist schon Mutter und zog mit ihren Kindern in das Haus des Mannes. Ein neues Haus. Frauen die Verheiratet wurden, zogen zu ihrem Mann und sobald in dessen Haus kein Platz mehr da war, zog sie mit Mann und Kinder in ein neues Haus. Der Sohn des Hausherrn, Erbte das Haus und wurde selbst zum Hausherrn, sobald der Vater das alter von sechzig Sonnenzyklen überschritten hatte, oder auch schon vorher wen er mit weniger Jahren bereits starb. Ausserdem gab es auch noch den Handels Viertel in dem sich der Marktplatz, alle Gasthäuser und Werkstätten von Schmieden über Bäcker bis zu Schreinern und die Zunfthäuser befanden.
Ein Quietschen riss mich aus meinen Gedanken und als ich zur Tür sah, wurde sie Klappe durch die Man hinausspähen konnte schon wieder geschlossen. Einige Sekunden darauf wurde der schwere Riegel der Tür beiseite geschoben und die alte Eichenholztür bewegte sich. Hinter der Tür stand ein Stämmiger man mit etwa 35 Zyklen und einem kurzen Bart im Gesicht. Er hatte schwarzes Haar das ihm bis zu den Schultern reichte und Trug ein einfaches Handwerkerkleid. Er war kräftig und an seinem Gürtel trug er einen schweren Schmiedehammer. Ich sah jedoch unter seinem Anzug die Blitzende Scheide eines Schwertes. Der Mann hiess Eromir. Es war mein Vater. Hinter ihm stand eine Schlanke Frau mit langem zu einem Zopf zusammengebundenem braunem Haar. Sie trug ein langes Kleid das oberhalb der Brust mit einer Silbernen Brosche zusammengesteckt worden war. Der weisse Stoff war schon wie bei meinem Vater leicht bräunlich vom Dreck und Staub des Arbeitens. Ihr Name war Inalwen, meine Mutter. Mein Vater winkte mich energisch hinein und zog schnell die Türe hinter sich zu. Er war Schmiede und seine Armmuskeln spreizten sich als er die Schwere Türe hinter uns schloss. Wir gelangten in einen kleinen Raum der als Garderobe diente. Kaum war die Türe wieder geschlossen, stiess meine Mutter einen erleichterter Seufzer aus. Wir liefen weiter durch eine nächste Türe die in das Wohnzimmer führte. Es gab aber noch zwei weitere Türen die aus der Garderobe führten. Durch die mittlere die nicht wie das Wohnzimmer rechts des Raumes angebracht worden war sondern die geradeaus führte, würde man in die Küche gelangen. Die Küche war ein Viereck und die anderen Räume umgaben sie sodass sie wie ein zweiter Bereich des Stockes war und man gelangte durch sie in jeden der anderen Räume die im Erdgeschoss lagen. Die linke Türe führte zu den anderen Räumen wie Waschzimmer, Büro und alles andere das noch ins Erdgeschoss gehörte. Ausserdem gab es links eine steile Wendeltreppe die ins Obergeschoss und in den Keller führte. Wir betraten das lange Wohnzimmer das fast die hälfte des ersten Stockes ausfüllte und sahen die Türe die nun links in die Küche führte. Man musste sich das Erdgeschoss also wie ein Quadratisches, Symmetrisches Mandala vorstellen, bei dem die untere Seite den Eingang mit der Garderobe bildete, die rechte Seite das Wohnzimmer und die linke und obere hälfte bildeten die Arbeitsräume während die Küche sozusagen als Quadrat mitten im Quadrat lag. Wir liefen in den hinteren Teil des Wohnzimmers und ich liess mich auf einen Stuhl am Kaminfeuer niedersinken und der Geruch von Thymian stieg mir in die Nase. Das Haus war altmodischem stil nach gebaut und bestand deshalb aus Tannenholz. Die Fenster waren klein und es gab davon im ganzen Raum nur zwei. Der Raum wurde durch das Feuer im Kamin geheizt und es spendierte zugleich Licht das sich im ganzen Raum verteilte. Die Stühle waren ebenso wie die Tische aus Eichenholz erschaffen worden und die Beine waren reich verziert mit Muster aller Art. Die Küche war jedoch einfach gebaut, beinhaltete einen Herd, einen Grill über einem Feuer und einer Ablage. Ein Kamin oberhalb der Küche diente dazu den Dampf und Rauch aus dem Haus zu lassen und führte in einer Röhre bis ans obere Ende des Daches. Aus jedem Stockwerk wurde der Rauch des Kamins gerade an diesen Angeschlossen. „Na schön das du wieder heil zurückgekommen bist!“, sagte mein Vater, „hasst du schöne Tiere gesehen?“ „Ja“, antwortete ich, „sehr viele sogar. Aber jetzt sprecht ihr erst: Was ist hier los? Warum habt ihr mir erst so spät aufgemacht und habt zuerst geschaut wer da ist?“ Mein Vater Seufzte, „Das ist eine lange Geschichte.“, Begann er, „Alles begann fünf Stunden nach dem du verschwunden bist. Jemand klopfte an der Türe und ich öffnete. Draussen stand ein gross gewachsener Mann, um genau zu sein ein Soldat, ein beauftragter des Alandria Leiters Tagon“. Ich wusste wer Tagon war: Mein Alandria Leiter, eigentlich ein sehr netter und aufgestellter Mann doch manchmal konnte er einem so richtig auf die Nerven gehen. Alandria ist eine Art Schule die Freiwillig ist. Man lernt dort Magie zu benutzen, zu Fechten mit verschiedenen Waffen, alte Schriftzeichen und Uralte Magie, wie sie nur wenige kennen. Es gibt viele solche Schulen doch Alandria ist die einzige an der auch Mädchen Teilnehmen dürfen. Ich hatte von dort aus viele Freunde gefunden und es hatte mir spass gemacht mit Meister Tagon zu Trainieren. „Er berichtete mir Lord Brannon selbst habe ihm den Auftrag gegeben ihm seine besten drei Schüler zu bringen“, fuhr mein Vater fort, „Ich ahnte damals schon was kommen würde, und so war es auch. Tagon wollte dich auswählen zusammen mit Hollin und Sethon.“ Hollin und Sethon waren meine Freunde, ich hatte viel mit ihnen Trainiert und wir waren wirklich die besten Fechter und Magier der ganzen Alandria. „Ich versuchte sofort ihm auszureden das du gehst doch ich konnte ihn nicht überzeugen. Er hörte es schon nicht gerne als ich sagte du wärst weg, aber wenigstens konnte ich ihn beruhigen, doch genau Heute Abend sollte er noch einmal kommen um dich abzuholen. Ich machte mich auf das Schlimmste gefasst und dachte schon ich müsste um dich Kämpfen. Doch nun bist du ja zum Glück gekommen und wir können fliehen das heisst: Wir müssen und zwar so schnell wie nur möglich!“ Beendete er seine Rede. Ich erschrak. „Aber Vater wir können doch nicht einfach fliehen! Was ist denn mit Elgon?“ Elgon war mein kleiner Bruder und war erst drei Zyklen alt. “Wir werden ihn mit uns tragen, was sonst?“ Antwortete er. „Nein!“, rief ich, „Ich werde zu Tagon gehen und den Auftrag von Lord Brannon annehmen!“ Mein Vater verneinte natürlich doch nach einem langen hin und her konnte ich ihn schliesslich doch noch überzeugen. „Nun gut“, sagte mein Vater, „Du entscheidest dich für diesen Weg. Ich bin nicht sicher ob ich dich wieder sehen werde und so lange du weg bist kann ich nichts mehr für dich tun. Doch zum Abschied möchte ich dir dies hier geben.“ Er legte ein Bündel aus Stoff vor mir auf den Tisch. „Was ist denn das?“, Wollte ich wissen. „Pack es aus“, antwortete er nur. Ich begann das Bündel abzuwickeln und mit jeder Stoffbahn die weniger verpackte wurde der drang danach stärker. Ich rollte den letzten Fetzen Stoff beiseite und der Mund blieb mir offen. Ich wollte ihn schliessen, aber es ging nicht. Mit grossen Augen starrte ich an was da lag. Es waren zwei Dinge. Zwei Schwerter. Doch es waren keine normalen Schwerter, es waren wohl die schärfsten die es im ganzen ersten Königreich gab. Doch das war noch nicht alles: Die Scheiden die sie umgaben waren mit Juwelen und Goldstreifen vertiert und ein Lederner Gürtel mit Goldener Schnalle verband die beiden Schwerter doch das war noch nicht alles: Die Schwertgriffe waren Goldig und Reich mit den Wertvollsten Rubinen und Diamanten verziert. Der Griff an dem man das Schwert hielt war mit einem Band des besten Leders umwickelt das ich je gesehen hatte. Der Knauf hinten war aus purem Gold und formte die Figur eines Drachen. Des Drachens Augen waren Diamanten und seine Flügel wurden mit den schönsten Rubinen geschmückt. Ein geheimnisvoller Bann umgab sie, das spürte ich schon jetzt. Dies bewies sich endgültig als ich die Schwertgriffe berührte. Eine Uralte Magie durchströmte mich und brachte meine sechse Energiepunkte zum leuchten. Ein Wissen fuhr in mich hinein, ein altes längst vergessenes Wissen das sich nun endlich entfalten konnte. Voller Erregung zog ich die Schwerter aus ihren Scheiden und zum Vorschein kamen zwei schwach blau schimmernde Klingen, sie waren mit Runen verziert und waren schärfer als jedes Schwert das ich bis her kannte und das es überhaupt gab. Sie bestanden aus Mithiril und die vorderen bereich der Klinge waren aus Diamant. Die Magie wurde noch stärker als ich die Schwerter in die Luft streckte. Ich führte ein paar Übungsschwünge aus und steckte die Schwerter wieder in die Scheiden. Als ich die Schwertgriffe los liess stoppte der Zauber so abrupt wie er begonnen hatte. Mein Vater sah mich an. „Nun, gefallen sie dir?“ Ich brachte kein Wort mehr heraus sondern nickte ein wenig beschämt, denn ich war immer noch vom Bann getroffen. „Nun gehören sie dir.“ Mir stockte der Atem. Ich hätte nicht im träumen daran gedacht, das mein Vater mir solch scharfe Schwerter schenken würde. „Ist das dein Ernst?“, fragte ich Unsicher. „Natürlich!“, lachte mein Vater, „das ist ein Erbstück und ich glaube nun ist es an der Zeit, dass ich es dir übergebe“. „Vielen dank, Vater!“, sagte ich, „Das wäre doch nicht nötig gewesen!“, doch mein Vater erwiderte nur: „Ich glaube schon, ich weiss nämlich nicht was dir Lord Brannon, der Fürst dir auftragen wird, aber ich glaube es wird sehr gefährlich sein, also hab ich schon mal vorgesorgt!“ Plötzlich klopfte es an der Türe. Mein Vater zog mich zu sich und wisperte kaum hörbar, aber deutlich: „Bist du dir sicher? Du kannst deine Meinung noch einmal ändern, aber nicht mehr lange. Bist du einmal dort, gibt es kein zurück mehr!“ Ich nickte und mein Vater eilte zur Türe und zog sie auf. Wie vermutet stand draussen ein Soldat in einem schimmernden Kettenhemd und einem grossen Eisenhelm. Schnell packte ich alles nötige zusammen: Etwas Proviant, ein Amulett das mir mein Vater zum fünften Geburtstag geschenkt hatte es sollte mich beschützen. Es bestand aus Mithiril, dem Wertvollsten Metall das es gab. Mithiril war so leicht wie Aluminium, so stabil wie Diamant und so schön wie Gold und hatte trotzdem die Farbe von Stahl und schimmerte bläulich. Zum Schluss schnallte ich mir die Schwerter um und rannte zur Tür. Der Soldat war schon etwas ungeduldig geworden und seine Augen unter dem Visier blitzten gefährlich. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und meinem Vater und folgte dem Soldaten in die Eisige Kälte. Ich erhaschte noch einmal einen letzten Blick auf meine Eltern. Sie wirkten besorgt doch ich wollte mich endlich beweisen, beweisen, dass ich kein harmloses, einfaches Bauernmädchen war. Wir bogen um eine Ecke und das Haus verschwand aus meiner Sicht.
Wir liefen durch die Magnolienstrasse bis wir das Erlenwasser erreichten und bogen dort links ab bis wir zum Gebäude der Alandria kamen. Wir befanden uns nun im Handels Viertel des Dorfes. Der Soldat öffnete die Türe des Gebäudes und ich trat in die Wärme. So wie es aussah waren Hollin und Sethon schon eingetroffen. Ich zog meine Schuhe aus und trat in den Ausrüstungsraum. Dort begrüsste mich Meister Tagon. „Hallo Eneldoria! Wie ich sehe bist du schon zurück!“ Ich verbeugte mich kurz und erwiderte seine Freundlichkeit: „Ja, ich bin gerade vor einer halben Glocke zurückgekommen“. Hinter ihm kamen Hollin und Sethon auf mich zugelaufen. „Hallo Eneldoria!“, sagte Hollin, „Ich bin schon ganz nervö…!“ weiter kam er nicht denn sein Mund blieb offen stehen. Seinen Blick hatte er auf meine Schwerter gerichtet. „Woher hast du denn die?“ Wollte Sethon wissen. „Die habe ich vorher gerade von meinem Vater erhalten“, erwiderte ich. Inzwischen hatte sich Hollin wieder gefasst und wir rüsteten uns mit Kleidung und Rüstung aus. Ich bekam einen leichten Kettenpanzer und darüber einen braunen Mantel. Auf dem Mantel prangte zum einen das Wappen von Alendiris und zum andern das der Alandria. Fürst Brannon wohnte auch in Alendiris und es war nicht einmal weit zu gehen um zum Palast des Fürsten zu gelangen. Nach einer viertel Glocke waren wir so weit und ritten los. Meister Tagon hatte uns Pferde geliehen den in der Alandria lernte man auch zu reiten. Inzwischen hatte es aufgehört zu schneien und die Pferde galoppierten durch den frischen Schnee. Schon von weitem sahen wir das grosse Gebäude wie es Prächtig und hell in den Himmel ragte. Wir ritten in den Hof und wurden schon erwartet. Zwei Wächter kamen auf uns zu und fragten: „Ihr seid wohl die Vertretung der Alandria?“ „Ja“, antworteten wir gleichzeitig. „Dann kommt mal rein in die gute Stube!“, sagte der andere Wächter vergnügt. Der erste hielt ihn jedoch zurück. „Was ist wenn sie uns reinlegen? Was wenn es verkleidete Orks sind die den Fürst stürzen wollen?“ „Orks sollen das sein?“, erwiderte der andere gelassen, „hast du schon einmal Orks mit einer solchen Stimme reden hören?“ Darauf wusste der erste nichts mehr zu sagen und wir liefen in zügigen Schritten durch das zweite Tor, denn es war mittlerweile Kalt geworden.
Etwas später nach dem wir durch Zahllose Gänge und Räume geeilt waren, erreichten wir schliesslich den Saal des Fürsten. Zwei gross gebaute Wächter mit starken Kettenhemden und gekreuzten Hellebarden versperrten uns den weg. „Ihr könnt uns durchlassen“, sagte der zweite Wächter der uns begleitet hatte. Sie öffneten das Tor und wir traten ihn einen grossen Raum. Ein roter Teppich lag zwischen dem Tor und dem grossen Thron der in der Mitte angebracht worden war. Die Wände waren reich verziert mit Goldenen Schildern und Schwerter, Bannern und Wappen. Gross hinter dem Sessel prangte das Wappen von Alendiris. Zu den Seiten standen zwei weitere Wachen mit goldener Rüstung. Auf den Thron sass ein Langwüchsiger, hagerer Mann. Er trug eine lange königliche Robe die ihm bis zu den Füssen reichte. Seine Hände lagen auf dem mit Juwelen besessenen, goldenen Thron. Sein blick war ernst. Ich verbeugte mich tief ehe er zu sprechen begann: „Ihr seid also die besten Alendiris Schüler“, sagte er. Seine Stimme war rau aber deutlich. „Ich hoffe ihr könnt meinen Auftrag erfüllen. Kommt, tretet vor.“ Wir traten an einen kleinen runden Tisch auf dem eine Weltkarte lag. Die Weltkarte zeigte Alendiris mit all seinen Bergen, Wälder und Seen. Ausserdem auch die Nachbarsdörfer und die nächsten Täler. Lord Brannon schlurfte ebenfalls auf den Tisch zu. „Also“, begann er, „Mein Palast befindet sich hier“, und er deutete auf einen schwarzen Punkt mitten im Herzen von Alendiris. „Sicher habt ihr gehört das Orks in den Nachbahrgebirgen wohnen. Wie ihr wisst können sie wie alle Orks nicht selber denken. Sie stellte bis jetzt keine Gefahr dar, bloss für Händler die über die Gebirge in andere Städte fahren wollten. Ihr wisst aber, dass sie sich befehlen lassen. Um es schnell zu machen: Der Schatten befiehlt sie nun. Gerade heute Morgen haben sie wieder ein Dorf überfallen. Natürlich ist der Schatten nicht selbst hierher gekommen, er hat viele Mittel Wesen von weither zu befehlen. Das Problem ist aber, dass es einen bösen Nerid gibt, der die Gunst des Schattens erhalten hat. Er befiehlt die Orks nun. Die Orks drohen das Elangebirge einzunehmen, also musste ich schnell handeln bevor sie Alendiris erreichen. Ich werde so viele Männer wie möglich anfordern um das Elangebirge zu schützen. Können wir es halten bis der Nerid tot ist, können wir die Orks mit Magie zurücktreiben ohne das sie sich wehren. Beeilt euch also! Nur mit Hilfe der Magie konnte ich in den letzten Tagen herausfinden was geschehen war, denn alle Boten kehrten nicht mehr zurück. Wahrscheinlich haben die anderen Dörfer versucht die Orks mit ihren Armeen zu schlagen doch es ist ihnen Misslungen. Ich habe herausgefunden, dass der Nerid nicht einfach so getötet werden kann. Er hat eine sehr kluge List benutzt. Kein Mann kann ihn besiegen. Er hat einen Blessar Zauber angewendet der alt und vergessen. Um ihn auszuführen muss man alles genau Aufschreiben uns braucht dazu Unmengen von Blessar Magie die einem nur der Schatten selbst geben kann. Der Nerid hat jedoch einen Fehler beim Aufschreiben gemacht: Er hat geschrieben: << und kein Mann wird mich je besiegen können! >> Dies zu Umgehen war ganz einfach: Es müssen Frauen oder Kinder tun. Ich konnte so schnell keine Frauen die kämpfen können auftreiben also habe ich mich an die Alandria gewendet. Ihr fragt euch sicher warum ihr alleine gehen müsst. Das hat einen wichtigen Grund: Der Nerid darf keinen Verdacht schöpfen. Würde eine Armee aus Männern drei Kinder beschützen auf dem Weg zu ihm zu kommen, würde er seinen Fehler erkennen und ihn Korrigieren. Er wäre dann so gut wie unbesiegbar. Zum Glück weiss ich wo sich der Nerid momentan aufhält: Zwei Gebirge und ein Tal weiter von hier – das heisst ihr müsst über das Elangebirge, das Tal dahinter durchqueren, dann trefft ihr auf eine grosse unbesiedelte Fläche durch die müsst ihr wandern bis ihr einen einzelnen, grossen Berg seht: Dort versteckt er sich. Dies ist euer Auftrag: Tötet den Nerid.“ Während er gesprochen hatte, hatte er alles genau auf der Karte gezeigt. Ich musste das alles erst einmal verkraften. Wie sollten wir einen Nerid töten der ganze Heere von Orks um sich hatte? Ich sagte jedoch nichts, bemerkte aber wie mir Hollin einen Blick zu warf in dem sich meine Gedanken genau widerspiegelten, doch auch er schwieg. „Ich kann euch natürlich nicht müde und hungrig auf den Weg schicken und deshalb wird euch einer meiner Soldaten jetzt den Weg in eure Gemächer zeigen die ich für euch vorbereitet habe. Er setzte sich wieder auf seinen Thron. Ich verbeugte mich und trat mit einem der Wächter aus dem Saal.
Nach einiger Zeit trat ich in mein Schlafgemach. Ich zog das Nachtleid an und legte mich müde ins Bett. Schnell schlief ich ein und träumte von der kommenden Aufgabe, bis die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster drangen.

Das wars schon!


Zuletzt von aqu0rt am Fr Aug 05, 2011 5:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Buch    Fr Aug 05, 2011 4:40 pm

Ihr müsst es natürlich nicht alles lesen, aber es soll ja ein Buch werden und dies ist sozusagen das erste Kapitel.

Wundert euch nicht über die Rechtschreibefehler, ich habe es noch nicht Korrigieren lassen.

Wenn das ganze Buch fertig ist, werde ich es Hochladen und zwar ohne Rechtschreibefehler doch das könnte noch ein Jahr dauern. Ich habe zwar erst vor fünf Tagen begonnen und habe ziemlich viel Zeit dadrin Investiert zu schreiben.
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